Keyword

Als Keyword bezeichnet man im Online Marketing den Suchbegriff, nach dem im Internet gesucht wird. Ein Keyword kann ein einzelnes Wort, aber auch eine Wortgruppe sein.

Wichtig sind Keywords vor allem bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und im Suchmaschinenmarketing (SEM).

Native Advertising – der Trend im Onlinemarketing

Native Advertising – der Trend im Onlinemarketing

Native Advertising, also „Werbung im bekannten Umfeld“, wird im Online-Marketing immer wichtiger. Die klassische Bannerwerbung verliert extrem an Bedeutung im Onlinemarketing. Sie wird beim Nutzer immer unbeliebter, Adblocker blenden sie aus, sie wird, wenn sie überhaupt wahrgenommen wird, meistens als störend empfunden.

Native Advertising empfiehlt sich hier als interessante Möglichkeit, den potentiellen Kunden gezielt anzusprechen und die eigene Werbebotschaft zu verbreiten.

Verschiedene Formen des Native Advertising

Virales Marketing

in Form von Artikeln, Videos, Bildern und Musik. Sind sie gut gemacht und für die Zielgruppe interessant, verbreiten sie sich atemberaubend schnell im Internet, vor allem in sozialen Netzwerken, und fördern damit den Bekanntheitsgrad des Produktes oder Unternehmens.

Suchmaschinenmarketing (SEM)

Hier werden die Werbeanzeigen gleichrangig und im direkten Umfeld der organischen Suchergebnisse angezeigt.

Marketing in sozialen Netzwerken

Featured posts auf Facebook oder bezahlte Tweets auf Twitter werden in der Timeline der Nutzer angezeigt und erhalten dadurch den Anschein und Stellenwert eines gängigen Posts. Da die Inhalte im Idealfall direkt auf die Zielgruppe abgestimmt sind, werden sie vom Nutzer als interessant und damit positiv wahrgenommen.

Content Marketing

hier werden direkt auf die Zielgruppe zugeschnittene Artikel zwischen die Nachrichten gemischt. Sie können informativ sein, beratend oder unterhaltsam. Da die Leser sich für genau diese Themen interessieren, werden Beiträge des Content Marketing oft nicht als „nervige Werbung“, sondern eher als Bereicherung der Suchergebnisse empfunden.

Influencer Marketing

Blogger oder Youtube Stars mit hoher Reichweite empfehlen gegen Bezahlung Produkte oder Marken, die zu ihrem Thema passen. Seriöse Influencer gehen offen damit um,  Ihre Follower nehmen die Tipps gerne an. Damit entsteht im Idealfall eine win-win-win-Situation zwischen dem werbenden Unternehmen, dem Blogger und dessen Lesern.

Verwandt mit dem native Advertising sind die Advertorials

Die Werbung wird an das redaktionelle Umfeld angepasst, so dass der Eindruck entsteht, es handle sich um einen redaktionellen Beitrag.

Insgesamt eröffnen sich durch das native Advertising viele neue und interessante Möglichkeiten für Unternehmen und Produkte. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, um bei ihrer Zielgruppe anzukommen.

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Performance Marketing – Was ist das?

Performance Marketing – Was ist das?

Performance Marketing ist eines der ganz großen Themen derzeit. Doch was heißt das ganz konkret? Und in welchem Zusammenhang steht es mit Onlinemarketing?

Definition und Bedeutung von Performance Marketing

Wikipedia.de beschreibt diese Form des Marketing als „Einsatz von Onlinemarketinginstrumenten mit dem Ziel, eine messbare Reaktion und/oder Transaktion mit dem Nutzer zu erzielen“. Es entspricht damit im Prinzip dem „Direktmarketing in interaktiven Medien“.

Performance Marketing besteht aus folgenden Bereichen:

Doch wie sieht es konkret aus?

Die Reaktionen, zumindest online, sind hervorragend messbar. Ein Click, ein Download, eine Bestellung – man weiß genau, über welchen Kanal die Aktion ausgeführt wurde.

Anhand dieser Daten kann man die Werbung weiter optimieren, Streuverluste können damit weitgehend vermieden werden. Zusätzlicher Nutzen: Das Budget wird geschont, denn man kann die Mittel gezielt dort einsetzen, wo sie den größtmöglichen Effekt bringen.

Vor einigen Jahren hätte man sich diesen paradiesischen Zustand nie erträumen lassen, so nah an die Zielgruppe heran zu kommen. Für den Kunden hat das natürlich auch Riesenvorteile: Er wird nicht mit für ihn uninteressanter Werbung per Gießkanne zugemüllt, sondern bekommt das gezeigt, was ihn sowieso schon interessiert. Genau genommen eine win-win Situation, die vor Jahren noch nicht denkbar gewesen wäre.

Und die Kosten? Eine Frage des Budgets

Im Gegensatz zu den traditionellen Werbemedien wie Außenwerbung, Printmedien oder TV-Werbung, bei der nach der Reichweite bezahlt wird (TKP = Tausend-Kontakt-Preis), wird beim Onlinemarketing nur bei Erfolg bezahlt: Ein Click, ein Lead oder ein Download. Damit kann man, im Gegensatz zur traditionellen Werbung, genau errechnen, was ein Kunde in der Akquise gekostet hat.

Die Customer Journey – nicht alles ist exakt messbar

Der Weg des Kunden zum Kauf verläuft meist nicht nur online, sondern auch offline: Er oder sie recherchiert im Internet, sieht eine Plakatwand. Bekommt eine Werbeeinblendung auf Youtube, hört einen Radiospot und findet schließlich ein Verkaufsdisplay im Laden. Der Preis ist OK, es wird gekauft.

An welcher Stelle ist nun die Kaufentscheidung gefallen? Welche Maßnahme hätte man unter Umständen weglassen können? Es ist heutzutage möglich, den Kunden bis ins kleinste Detail zu tracken und die Daten zu analysieren. Letztendlich macht es jedoch der gesamte Marketing Mix und das ganz individuelle Verhalten des Käufers aus, ob, wann und wo gekauft wird.

Fazit:

Performance Marketing ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Mediamix. Aber Vorsicht, und damit wir sind wieder bei der Customer Journey:

Es sind die unterschiedlichsten Medien und Touchpoints, die letztendlich zum Erfolg geführt haben. Und es ist ja auch der Faktor Zeit zu berücksichtigen: Was, wenn ein Kunde sich erst genau informiert, hier und dort klickt, aber erst Monate später beim Sonderangebot im Laden „zuschlägt“?

So gesehen kann man zwar auch heute noch nicht auf den Cent genau sagen, was eine Kampagne an ROI (= Return on Investment) bringt – oder wie lange ihre Wirkung anhält. Gekauft wird nach wie vor dann, wenn das „Gefühl“ stimmt und Vertrauen ins Produkt aufgebaut werden konnte. Performance Marketing bietet dennoch durch die gute Messbarkeit der Maßnahmen, und das in Echtzeit, viel Raum für kreative Marketing-Ideen.

 


Neuro-Marketing

Das Neuro-Marketing oder auch Consumer Neuroscience befasst sich mit der Frage, wie man in der Werbung Gefühle hervorrufen oder verstärken kann – positive Emotionen (Glück, Geborgenheit) genauso wie Gefühle der Angst oder des Mangels (je nach Produkt oder Dienstleistung).

Dabei werden verschiedene Techniken aus der Psychologie und der Neurophysiologie eingesetzt.

(Kauf-) Entscheidungen werden meist „aus dem Bauch heraus“ getroffen. Deshalb ist es besonders wichtig, dem Kunden auch nach dem Kauf das gute Gefühl zu geben, sich richtig entschieden zu haben.

Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit oder Public Relations (PR) ist der Aufbau von Bekanntheit und Vertrauen eines Unternehmens.

Ein wichtiger Teil hierbei nimmt die Pressearbeit, Sponsoring oder Event-Kommunikation ein. Einerseits ist sie ein wichtiger Teil der gesamten Unternehmenskommunikation und wird oft im Bereich des Marketing angesiedelt, andererseits ist eine gute Öffentlichkeitsarbeit auch immer „Chefsache“.

Gerade auch das Bild, das ein Unternehmen in den sozialen Netzwerken hat, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Vor allem in Krisenzeiten zahlt es sich hier aus, transparent zu agieren und mit der Öffentlichkeit in Dialog zu treten.

Damit das gelingen kann, ist es unbedingt notwendig, sich auch schon in „sonnigen“ Zeiten großes Vertrauen bei Kunden und in der Öffentlichkeit aufzubauen.